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7. Oö. Holzbaupreis 2016

Zum 7. Mal wurden am 12. Mai in Anwesenheit von rund 310 Gästen aus Politik, Holzbau-, Architektur- und Wirtschaftsszene die besten Holzbauleistungen ausgezeichnet.


HIER geht's zum Nachbericht der Verleihungsfeier und den Preisträgern 2016!

 

Der Oö Holzbaupreis 2016 wird unterstützt von

Seca

Jury

Die Jury wählt aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und legt das Auswahlverfahren fest. Die einheitliche und vergleichbare Aufbereitung aller eingereichten Unterlagen obliegt dem MHC und wird durch eine automatische layoutierung im Einreichtool sichergestellt.  Die technische Vorprüfung obliegt der Holzforschung Austria, es steht den Veranstaltern frei, gegebenen Falls weitere Experten als Fachgutachter beizuziehen. Die Juryentscheidung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und wird mit einer schriftlichen Würdigung begründet. Die Juryentscheidung ist endgültig und nicht anfechtbar.

 

Die Jury des Oö. Holzbaupreises 2016

 

 

 Roland Gnaiger

Univ. Prof. Arch. Mag Roland Gnaiger (Vorsitz)
Kunstuniversität Linz

Geboren 1951 in Bregenz. Studium und Diplome: Akademie der Bildenden Künste in Wien, sowie Technische Hochschule Eindhoven/ Holland; Architekturbüros in Bregenz und Doren/ Bregenzerwald
Neben der Planungstätigkeit: Architekturvermittlung (über 150 architekturkritische Beiträge für das Österreichische Fernsehen); Juroren und Gutachtertätigkeit, Mitglied diverser Gestaltungsbeiräte, Beratung von Gebietskörperschaften, Kommunen und Unternehmen bei der Projektentwicklung;
Seit 1996 Professor an der Kunstuniversität Linz, Leiter des dortigen Architekturstudiums; Leiter und Juryvorsitzender des Österreichischen „Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit“, Gründer des Werkstudios „BASEhabitat - architecture for development“, sowie des Masterlehrgangs „überHOLZ, - für Holzbaukultur“.
Berater verschiedenster Organisationen, Unternehmungen und Kommunen.
Preise: 4x österreichischer Bauherrenpreis (ZV Preis), 2 x Vorarlberger Landesbaupreis, Vorarlberger Holzbaupreis, Appenzeller Holzbaupreis 2008, Europäischen Dorfentwicklungspreis 2009, Ostschweizer Architekturpreis 2011, Nominierung Mies van der Rohe Preis 2004 

 

DI Sylvia Polleres
Holzforschung Austria

Geboren 1973 in Wien, 1992-2000 Studium der Holzwirtschaft an der BOKU in Wien.
Jänner-Mai 1998 University of Helsinki, Finnland  Department of Forest Products Marketing.
Mai-November 1999 University of British Columbia (UBC), Vancouver, Department of Wood Science.
Seit August 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Holzforschung Austria, Modul Hausbau und Fassadentechnik. Aufgabenbereiche: Holzhausbau, Bauphysik, ÜA und CE, nationale und europäische Normentätigkeit, dataholz.com.
Seit Oktober 2008 Leiterin des Moduls Hausbau und Fassadentechnik.

 

 Oscar Beer

Landesinnungsmeister DI Oskar Beer
Landesinnung Holzbau Steiermark

Geboren 1965 in Graz, Bauingenieurstudium an der TU-Graz danach bei der Baufirma Ast im Kraftwerksbau tätig.Geprüfter Zimmermeister, Baumeister, Ingenieurkonsulent für Bauwesen und Sachverständiger im Bereich Holzbau.1994 Übernahme des großväterlichen Holzbaubetriebes in Hartberg, damals eine traditionelle Zimmerei mit 8 Mitarbeitern,heute ein Betrieb mit 25 Mitarbeitern, der sich von der Planung bis zur Bauausführung mit dem Baustoff Holz beschäftigt und in einem Umkreis von 100 km um Hartberg herum arbeitet. Die Bereiche moderner Wohnbau, Gartengestaltung und Revitalisierung von alten Objekten, auch im Bereich des Denkmalschutzes, sind die Hauptaufgabengebiete des Betriebes.Wir haben es in unserem Betrieb geschafft die Bereiche Tradition und Moderne zu verbinden, das alte Handwerk wird geschätztund vom Gesellen an den Lehrling weitergegeben, alte Hallen aus den 30er Jahren stehen neben einer neuen Produktionshalle.Seit 2000 ist Oskar Beer Mitglied im Ausschuss der Landesinnung Holzbau Steiermark, seit 2008 Innungsmeister.

 

 Thomas Lechner
Foto: Hans Schubert

Arch. DI Thomas Lechner
LP architektur ZT GmbH

Geboren 1970 in Altenmarkt/Pg. Architekturstudium an der TU Graz. 2006 Gründung der LP architektur ZT GmbH. LP architektur hat in den gut zehn Jahren seines Bestehens [im Salzburger Pongau] ein vielfältiges Oeuvre geschaffen. Den Durchbruch bedeutete 2004 das emblemhafte Österreich-Haus für die Winter-Olympiade in Turin, in dem Tom Lechner Tradition mit Moderne verband. Mehrmals hat der Architekt seither österreichische Architekturpreise erhalten. Seine Bauten setzen in einem vom Turbo-Tourismus getriebenen Landstrich Bausteine regionaler Identität und finden sich längst auch außerhalb der Region. Tom Lechner versteht seine Entwürfe als Psychogramme, als räumliche Entsprechungen der individuellen Wünsche seiner Auftraggeber.